Zweckverband für Abfallbeseitigung

3. August 2018

Abfall und Hitze: So entsorgen Sie im heißen Sommer

Die Temperaturen fallen derzeit tagsüber kaum unter 30 Grad und wie es aussieht, bleibt es in den nächsten Tagen weiterhin heiß. Die Hitze macht vielen zu schaffen und sorgt nicht nur für heiße Wohnungen, sondern auch für heiße Mülltonnen.

Somit kann es schnell passieren, dass der Müll unangenehm riecht und im schlimmsten Fall sogar extrem stinkt. Wer jedoch ein paar Dinge beachtet, kommt im Idealfall geruchlos durch den Sommer.

Müll gut in Säcken verpacken

Dass der Abfall bei zunehmender Temperatur anfängt, sehr unangenehm zu riechen, lässt sich kaum vermeiden. Die Wärme fördert den Verfaulungsprozess vor allem bei Lebensmittel- und Küchenresten. Daher ist es wichtig, den Müll niemals ohne Müllbeutel in die graue Tonne zu geben. Ein fest verschlossener Müllsack sorgt dafür, dass der Abfall und somit der Geruch im Sack bleiben.

Verschlossene Müllsäcke haben zudem den Vorteil, dass Fliegen keine Chance mehr haben, im Abfall ihre Eier abzulegen. Somit können auch keine Maden entstehen, die zwar ungefährlich für die Gesundheit sind, aber in einer Mülltonne nichts zu suchen haben.

Nasse Abfälle können zusätzlich in Papier eingewickelt werden, welches die Feuchtigkeit bindet und einen zusätzlichen Schutz gegen Geruchsbildung bietet. Außerdem sollte man darauf achten, die Tonnen immer geschlossen und den Tonnenrand stets sauber zu halten.

Wer zudem noch die Möglichkeit hat, die Mülltonnen – vor allem aber die graue Restmülltonne – in den Schatten zu stellen, sollte das tun. Dadurch wird ein starkes Aufheizen der Tonne verhindert.

Bei Madenbefall ausspülen

Treten dennoch einmal Maden in der Mülltonne auf, sollte die Tonne nach der Leerung einmal gründlich mit Wasser ausgespült und vollständig trocken werden. Der Einsatz chemischer Mittel ist überflüssig, da Maden kein gesundheitliches Risiko darstellen.

Es ist also nicht nötig, mit Insektenbekämpfungsmittel dagegen anzugehen. Dies schadet nur der Umwelt.